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S/M
Abkürzung für Sadomasochismus, wobei die korrekte Bezeichnung eigentlich Sadismus und Masochismus lauten müßte. Grundsätzlich kann man heute zwischen 2 Richtungen unterscheiden: dem klassischen SM (die Lust am Schmerz) und Ds (Lust an der Unterwerfung, auch als Lifestyle).

Sadismus
(Hier erotischer Sadismus) Sadismus ist die Lust, bzw. die Sucht am/ zu Quälen.
Krankhafter Sadismus (Realsadismus) wird häufig fälschlicherweise mit Sadomasochismus in Verbindung gebracht. Laut DSM IV ist jedoch klar zwischen krankhaftem Sadismus (schwerer pathologischer Zustand) und sexuellem Sadimus (nicht krankhaft) zu unterscheiden.

Sadomaso
Meist durch die Populärpresse benutze, abwertend klingende Abkürzung für Sadomasochismus.

Sadomasochismus
Bezeichnung für die sexuelle Minderheit, die, grob gesagt, neben dem "normalen" Sex eine Erregung aus Spielen mit Machtgefälle und Schmerzen bezieht.
Diese Bedeutung und der Begriff "sadomasochistische Subkultur" hat sich erst in den letzten Jahren durch Sadomasochisten selbst, sowie durch die Arbeiten von Soziologen (z.B. die "Trierer Studie" von Wetzstein und anderen) herausgebildet.

Safer Sex
Wie auch beim "konventionellen" Sex, besteht auch beim Sadomasochismus eine große Infektionsgefahr mit verschiedenen Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis. Deswegen sollte man bei verschiedenen Praktiken (Cutting, Piercing, Cunnilingus etc.) größtmögliche Vorsorge gegen Infektionen treffen. Handschuhe, Kondome oder Dentaldämme bieten hier großen Schutz.
Weiterführendes in unseren Sicherheitsinfos Ausführliche Informationen gibt es bei der deutschen AIDS-Hilfe.

Safe, Sane, and Consensual (SSC)
Zu deutsch: sicher, gesund und einvernehmlich. Grundregel der sadomasochistischen Subkultur.
Weitere Informationen, siehe Sicherheit

Safeword
Codewort, mit dem ein Partner ein Spiel in Notfällen sofort beenden kann, falls etwas falsch läuft. Gerade auf Parties hat sich international "Mayday" als gültiges Safeword etabliert. Viele Paare spielen auch mit mehreren Safewörten (z.B. "Ampelsafewort" - grün: "Du kannst ruhig heftiger werden!", gelb: "Alles ok, nur mache etwas langsamer!" und rot: "Hier läuft was falsch, bitte höre sofort auf!").

Scat
Engl. für Spiele mit Kot.

Serva/ Servus
Lat. für Dienerin/ Diener.

Session (auch Szene genannt)
Handlung zwischen einem oder mehreren Sadomasochisten (zeitlich oder räumlich begrenzt) (wird auch "Spiel" genannt).

Slowword
Sonderform des Safewords, mit dem der "Passive" nicht anzeigt, daß das Spiel abgebrochen werden soll, sondern daß der Aktive "langsamer" machen soll. Dies wird häufig in Form des sog. Ampelsafeworts praktiziert: "rot" für stop, "gelb" für "langsamer" und "grün" für stärker.

Spanking
Engl. für Schlagspiele mit der Hand. Spanking gilt als der sicherste Einstieg in die Welt der Schlagspiele, da der aktive den Schmerz auch auf seiner Hand spürt, und so das richtige Dosieren lernen kann.
Seltsamerweise gibt es eine Reihe von Spankern, die versuchen, sich massiv vom Sadomasochismus zu distanzieren.

Spiel
Anderes Wort für Session. Der Begriff wird häufig verwendet, um den Unterschied zwischen realer Gewalt und den einvernehmlichen Aktionen zwischen Menschen zu unterstreichen.

SSC
Abkürzung für Safe, Sane & Consensual.

Strap-on-Dildo
Dildo zum umschnallen. Wird meist von Frauen benutzt, um Männer oder andere Frauen zu vögeln.

Sub(missiv)
Engl. Abkürzung für submissive (sich beherrschen lassend). Submissive sind die sich unterwerfenden Partner in Ds Spielen, bzw. Ds-Lifestyle-Partnerschaften.

Suspension Bondage
Bondage, bei der der "Passive" freischwebend aufgehängt wird. Besonders geeignet hierfür sind Fallschirmspringergurte oder Haltegurte von Kletterern.

Switch
Sadomasochist, der zwar in der Regel eine Vorliebe für eine der beiden Rollen hat, diese aber immer wieder mal wechselt. (siehe Turnaround)

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